Social Reputation Monitoring

Schon mal einen „Shitstorm“ gehabt der über das Unternehmen hinweggefegt ist. Da wird einem sehr schnell bewußt, dass Social Media kein Spielzeug ist, das man als Unternehmen mal kurz ausprobiert. Wer Social Media (Facebook, Twitter, Xing,..) für die Zwecke des Unternehmens einsetzt und es gibt reichlich Gründe warum man es einsetzen sollte, der muss es richtig machen.
Ich will hier keine Anleitung verfassen über die einzelnen Tätigkeiten die für eine Social Media Präsenz vorbereitet werden müssen (wirklich müssen), mir geht es hier alleine um das Online Reputation Management (ORM).
Unter Reputation Management versteht man die Überwachung und Beeinflussung des online Rufs einer Person, eines Unternehmens oder eines Produkts (siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Reputationsmanagement).
Der Bekannteste Fall eines Shitstorms in den letzten Jahren, war der Schokoriegel eines bekannten Süßwarenherstellers ausgesetzt. Dort hatte eine Umweltorganisation über Social Media hingewiesen unter welchen Bedingungen die  Zutaten hergestellt werden. Der Aufschrei der Umwelt bewussten Öffentlichkeit kannte keine Grenzen. Beim Hersteller hatte man sich auf eine solche Reaktion nicht vorbereitet und wurde deshalb komplett überrollt. Bis endlich reagiert wurde, war das negativ Image schon nicht mehr einfach so weg zu diskutieren. Wer hier weitere tolle Beispiele Beispiele kennen lernen möchte sollte sich den folgenden Artikel zu den besten Shitstorms aus dem Jahr 2011 (http://t3n.de/news/shitstorms-2011-grosten-aufreger-354013/) durchlesen.

Es wird aber aus dem hier gelesenen klar, dass es sich lohnt für die Reputation zu tun, bzw. im Auge zu behalten, wie sich die online Reputation entwickelt.

Das Reputationsmanagement kann proaktiv und reaktiv betrieben werden. Als Unternehmen sollte man selbstverständlich proaktiv tätig sein.

Dabei sollte auf oberster Management Ebene entschieden werden welches Bild im Online Bereich transportiert werden soll. Im optimalen Fall wird anhand des Unternehmensleitbilds bzw. der Unternehmensphilosophie ein Leitbild für den online Bereich im Allgemeinen erstellt. Davon abgeleitet, ebenfalls von der obersten Ebene getragen, kommt das Leitbild der einzelnen Kanäle wie Facebook, Twitter etc.. Ein Leitbild für alle ist nur begrenzt tauglich, da die Nutzergruppen der einzelnen Kanäle erhebliche Unterschiede aufweisen können.

Im nächsten Schritt sollte die Implementierung dieses Onlinekanal-Leitbilds in einem Editorial Plan (Kalender) vorbereitet werden. Es sollte mindestens für ein Quartal im Voraus geplant werden. Wichtig dabei ist, das man authentisch bleibt. Wenn man ein solides Berater Unternehmen ist, aber modern wirken möchte für möglich Bewerber, sollte man nicht auf die Idee kommen nur noch lustige Team Bilder zu Posten. Das könnte ein bisschen aufgesetzt wirken. Man sollte sich einen Ebenen Schlüssel vorgeben: z.B. 30% emotionale Artikel, 30% fachliche Infos, 30% Produkte, 10% sonstiges.

Danach sollte man an die einzelnen Artikel gehen und diese mit einer einfachen mit Arbeitsüberschrift und knapper Inhaltsangabe vorbereiten. Es sollte dabei auch festgelegt werden wer für das Thema zuständig ist. Das ist für die Inhalte wichtig, aber vor allem für den Support des Artikels im Nachgang, falls Fragen und Anmerkungen aus dem jeweiligen Veröffentlichungsmedium kommen.

Es geht so weiter bis ein Artikel im jeweiligen Kanal veröffentlicht wurde.

Danach geht es ans Monitoring. In den ersten Stunden nach der Veröffentlichung hat ein Artikel, in den größeren Social Media Netzwerken wie Facebook oder Xing, die größte Resonanz zu erwarten. Aus diesem Grund sollte man die Veröffentlichung zeitlich so legen, dass man im Notfall mehrere Leute zur Verfügung hat um auf Reaktionen fachgerecht zu reagieren. Es sollte aber der Artikel Verantwortliche immer zur Verfügung stehen (aus dem Urlaub heraus ist eine schnelle Reaktion auf Artikel nicht immer möglich).

Und jetzt kommt das was mich eigentlich auf dieses Thema gebracht hatte. Ich hatte vor kurzem ein neues monitoring Tool kennengelernt.

Google Alerts

Social Reputionen Monitoring mit Google Alerts

 

Die Mutter des Monitoring. Hier kann man festlegen zu welchem Begriff Google einen Alert schicken soll. Es ist allerdings nicht möglich zu sagen welche Seite genau durch Google überwacht werden sollen. Aber Google ist sehr schnell im finden von Neuigkeiten im Netz.

Secure.mesocial monitoring tool - secure me

Die Macher von diesem Tool versprechen eine ganze Menge und bisher sieht es auch ganz gut aus. Das Angebot dieses Tools reicht von Allerts durch Bilder auf denen man getaggt wurde bis zu Privacy Allerts, die genaue Rückschlüsse über den Nutzer ermöglichen.

Zu allem Überfluss ist das Tool sogar umsonst.

erwaehnung 

Ist ein bisschen wie Google Alerts von den Einstellmöglichkeiten, da man auch hier angeben kann, zu welchem Wort eine Alert raus gehen soll. Zusätzlich kann man aber auch noch das Social Media Account festlegen, das überwacht werden soll. Ist noch ein bisschen umständlich von der Einrichtung, aber die Funktionen sind spannend.

Weitere spannende Links zu diesem Thema:

t3n Artikel: Social Media Dashboards für Facebook, Twitter und Google+

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